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Tuesday, October 11, 2016

♥

foreigner
i'm a foreigner
when i go on a holiday then im a tourist
i am not a tourist
i live here
when i introduce myself  they ask
where are you from
and i answer
i'm from
estonia, germany, italy, chech, switzerland,  japan, brazil
they say that they were on holiday in
Vilnius, Genf, Monaco, Warsaw, Graz, Busan, Puerto Rico
they smile
an awkward smile
i smile
an even more awkward smile
essence of quirkiness
it's not my city, not my country, my language not even close
or is it
It's all the same from a distance
no trees
i gather my thoughts
fear not
for I can tell you all the wonderful stories of my home
the gaze goes past 
to another person
a hand is reached out
to another person
that was it
our introduction
my questions
where did my questions go
where are YOU from what do you DO


i stand up and look across the room the space i see around me where are they the foreigners with whom i don't share country culture language we share being foreigners we speak in a foreign language with each other and we listen to 
each-others stories 
about 
home.



Wednesday, October 31, 2012

♥




Es lebte mal ein alter Mann, in einem alten Bauernhof; umgeben von schönen Wiesen und Wäldern. Doch keine Kinder spielten jeh dort, auch seie keine Frau jehmals im Hof  hin und her geeilt. Mit Wäschekorb, oder Kelle. Auch einen Tier, das den Alten als den Herren sah, gab es nicht. Jedoch war die Scheune voll, wie auch der Speicher und das Wohnhaus. Die Sauna, die auf der anderen Seite des Weges lag, war schon vor langer Zeit eingestürzt. 
Im Dorf wusste man, dass der Alte fast nie, sehr-sehr ausnahmsweise, sich von seiner Rente  was zu essen kaufte und nie den Buss nahm, sonder nur zu Fuss auf dem Weg war. Und auf dem Weg war er nicht selten: alte, verlassene Häuser, Müllhalden, herruntergekommene Läden, Antiquariaten, Recycle-Zentren. Er nahm und kaufte alles was er konnte und hebte es dann zu Hause auf. Bücher, Kleider, Zeitungen, Koffer, Tassen, Teller, Radios, Mixer, Hefte, Stifte -  die Liste wäre unentlich. Dies musste er dann auf den Rücken zurück geschleppt haben. Den ganzen Weg. Ein blauer Müllsack, den man später fand, war z. B. voll von Zeitungen, alle mit dem gleichen Datum. Wahrscheinlich vom Verkauf übriggebliebene. Koffer voll von Briefumschlägen. Müllsäcke voll von Kleidern. Neue. Alte. 
Die Scheune war schon so voll, dass kein Mensch nicht mal einen klitzekleinen Schritt hinein machen konnte. Durch eine Ecke des Fensterrahmen im Wohnhaus schlich sich der alte Mann hinein. Dort hatte er seine Tunneln und Gänge, das Restliche hielt schon den Dach und die hintere Wand vom einstürzen und ... Wärme. 
Die Wärme von Sachen.  Die Wärme von Sachen? 
Sachen. Habe. Besitz. Stuff. Foubri. Asjad.

Wir standen da und wunderten, ob es nicht auch Leute gab, die mit ihren Sachen ins Hof fuhren und dem Alten ihren Müll verkauften.
Als der Alte starb, wurde der Bauernhof verkauft, samt Allem. Eine junge Familie kaufte es dann. Im Sommer wurde ein Zimmer, mit Hilfe viler Helfer, im Haus lehrgeräumt. An einem Herbstwochenende sollte mal in der Scheune etwas Platz gemacht werden. Wenn man was fand, was einem gefiel, durfte man es mitnehmen, alles andere war wegzuwerfen. Anfangs schien vieles mitnehmbar, aber nach einer Weile nicht mehr... es war einfach zu viel da.
Als wir zurück fuhren, lag dieser Sack und ein Band von Kafkas Romanen auf dem Hintersitz.

Ich erinnere mich an ein Artikel über Yoko Ono in der auch etwas über ihre Art Sachen (Schuhe, Wohnungen, Häuser usw.) zu sammeln stand. Es sei aus Mangel an menschlicher Wärme und Zuneigung oder das Gefühl der Verlassenheit. Aber ich erinnere mich auch nur wage.

Monday, October 22, 2012

♥





Al Pachino and Dustin Hoffman once did a movie together. Dustin was quite struggeling with his role, he tried many things, went on a diet, worked out, read the books, stood on his head... but still.. nothing. Then Al asked him: have you tried acting?

My favourite colour is grey. And foggy weekends... perfect. As we woke up on saturday with sore throats, we decided not to drive to my school reunion. So instead of going on a trip, i looked up the sweater i've been knitting for Martin literary for years. The body part is done. There are still the sleeves. As for now im halfway to reach the goal. I promised to finish it last winter, but didn't manage. This time around im pretty optimistic.. since after that i can start something new.

The foggyness got better and better sunday evening and we went for a latenight walk. And played, while Juss slept, checkers. Of course, i lost. But learned. On our walk we talked a lot and then Martin remembered that story about the two actors.

We laughed. And then i smiled into myself.